Die Geschichte des Elternhauses Kassel

Die Ausgangssituation

Betroffene Eltern kennen das, wenn sie mit ihrem Kind stationär aufgenommen werden:  Natürlich möchte man in solch schwierigen Situationen voll und ganz für sein Kind da sein, schließlich kann niemand die Eltern ersetzen. Doch ist die neue Situation nicht nur durch eigene Ängste und Sorgen, sondern auch zusätzlich aufgrund fehlender Rückzugsmöglichkeit und Intimsphäre sehr belastend!

Die Idee

Schnell war die Idee geboren: Eine Rückzugsmöglichkeit muss her, wo sich die betroffenen Eltern einfach mal "ausklinken" können: ein Buch lesen, richtig schlafen, in Ruhe duschen – kurz: raus aus dem Klinikbetrieb, um dann wieder umso mehr für das Kind da zu sein! Doch muss es möglichst in der Nähe der Kinderklinik sein...

Leider gab es innerhalb des Klinikums keine Möglichkeiten und außerhalb würde es nur schwer zu finanzieren sein!

Die Verwirklichung

Im Jahr 2007 schlossen sich dann drei gemeinnützige Vereine zusammen, um das nun schon lange gewünschte, ehrgeizige Projekt zu verwirklichen: Ein Elternhaus am Klinikum Kassel für Angehörige eines in der Kinderklinik aufgenommen Kindes.

Das Haus bietet nun ein "Zuhause auf Zeit", in dem Sie Ruhe, Erholung und Ansprache finden, um den oft schwierigen Klinikalltag bei Ihrem Kind zu bewältigen.

Die Finanzierung des entstandenen Elternhauses wurde ausschließlich aus Spenden realisiert!